Kirche der Natur

Die Kirche der Natur

Es ist der Wald wie eine Kirche, drum geh mit Andacht hinein, dort singen Vöglein fromme Lieder, mit deinem Gott bist du allein.

Dort find’st du Dome, weite Hallen, doch auch Kapellen, groß und klein, dort laden moosbedeckte Bänke zu stiller Andacht freundlich ein.

Dort schau dich um, ringsum im Kreise, wo stolz die Waldesriesen steh’n, du wirst die Allmacht Gottes an jedem Baum und Strauche seh’n.

Du wirst verstehen der Bäume Lispeln, der Vöglein Stimmen ringsumher. Es liegt im Wald stolzer Zauber, er stärkt das Herz wo es dir schwer.

Drum, wenn ein Lied du willst vergessen, ja selbst erflehen ein Gnad’, geh nur hinein in Waldes Mitten, du findest stets den rechten Pfad.

Es steh’n die Tore allzeit offen, zu diesem Dom im duft’gen Hain, kannst weinen, beten dort und hoffen und auch vergessen – tritt nur ein.

Dieses Gedicht vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (kurz auch Nabu) beschreibt auf schöne Art und Weise, wie die Kirche und Natur in Einklang gebracht werden können. Und auch wenn diese Zeile schon etwas älter sind, so beschreiben sie doch gut den Charakter unserer Zeit: unsere Umwelt und die Natur sind etwas sehr kostbares und es lohnt sich, einmal einen Gang herunterzuschalten und die Natürlichkeit zu genießen, die um uns herum ist.

Achte auf deine Umwelt

Dieser Grundsatz sollte für alle Menschen gelten – welcher Religion sie auch immer angehören. Und Gott sei Dank besinnen sich immer mehr Menschen und ändern auch ihr Konsumverhalten, achten auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit. Auch das Angebot an natürlichen und ökologischen Produkten wird immer reichhaltiger und es bleibt nur zu hoffen, dass sich dieses Prinzip durchsetzt. Einen anthroposophischen Ansatz verfolgt beispielsweise Speick Naturkosmetik, bei dem der Hersteller Mensch und Natur als Ganzes und einheitlich betrachtet. Nicht nur der reine Kommerz, sondern auch die Gesundheit und Lebenskraft stehen dabei im Fokus.